Von raspmbc zu OSMC

Kurz nachdem ich wie im vorherigen Beitrag beschrieben raspbmc installiert hatte, wurde dieses Paket abgekündigt und durch OSMC ersetzt. Ich habe inzwischen auf meinem Raspberry Pi OSMC neu aufgesetzt.

 

Download von OSMC

OSMC gibt es für eine ganze Reihe von Plattformen. Sogar eine eigens dafür entwickelte Hardware Vero gibt es. In meinem Fall sollte aber weiterhin der Raspberry Pi als Platform für das Mediencenter dienen. Für alle Plattformen erhält man OSMC als kotenlosen Download von https://osmc.tv/download/. OSMC ist frei und kann unter der GNU General Public License version 2 weiter verteilt werden.

Die Installations wird mit einem Installationsprogramm auf einem Laptop oder PC durchgeführt, der OSMC z.B. auf eine SD-Karte schreibt, die dann später als Boot-Device in den Raspberry Pi eingesetzt wird. Dieses Installationsprogramm kann man für das gewünschte Betriebssystem (Windows, Linux und MacOS stehen zur Verfügung) von osmc.tv herunter laden.

OSMC_installer1

Nach dem Start des Installationsprogramms hat man die Wahl eine Sprache (derzeit wohl nur Englisch) und das Zielsystem auszuwählen. Danach kann die Version von OSMC und anschließend das Zielmedium ausgewählt werden. Ich habe eine SD-Karte als Medium gewählt.

OSMC_installer2

Danach wird abgefragt, ob die Netzwerkverbindung über ein LAN Kabel oder über eine WLAN-Anbindung geschehen soll und ob die Netzwerkkonfiguration ggf. manuell erfolgen soll.

Zum Abschluss wählt man ein Medium aus und installiert OSMC auf die SD-Karte.

Start des OSMC

Nachdem die SD-Karte auf diese Weise erstellt wurde, wird sie in den Raspberry Pi eingesteckt. Dazu wird der Pi mit dem Netzwerk in meinem Fall über LAN-Kabel verbunden und über ein HDMI-Kabl mit dem Fernsehgerät. In meinem Fall ist das ein Samsung 32-Zoll Gerät. Zum Schluss wird der RPi über ein USB-Steckernetzteil mit Spannung versorgt.

Kurz danach sieht man auf dem Bildschirm des Fernsehgerätes das OSMC Logo und man wird darüber informiert, dass jetzt die eigentliche Installation geschieht, bei der das aktuelle OSMC aus dem Netz auf den RPi installiert wird. Nachdem das geschehen ist, startet der Raspberry Pi neu und man kommt zur Sprachauswahl. Hier kann man u.a. Deutsch wählen. Danach müssen noch die Lizenzbedingungen akzeptiert werden und danach landet man auf der Benutzeroberfläche von OSMC

Erster Eindruck

Die OSMC-Oberfläche macht auf mich zunächst man einen sehr nüchternen Eindruck. Links untereinander sind die Hauptmenüpunkte angeordnet. Sobald ein Menüpunkt ausgewählt ist, erscheint rechts daneben ein Untermenü. Was mir sehr positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass sich OSMC komplett über die Fernbedienung des Fernsehgerätes steuern lässt. Es ist kein zusätzliches Bediengerät, wie Tastatur, Tablet oder Smatphone notwendig. Allerdings sind dadurch längere Eingaben, wie Netzwerkadressen z.B. vom NAS oder Suchbegriffe recht umständlich.

 

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